
Über mich
Mein Weg war nie gerade, hat keiner Norm entsprochen.
Ich habe in meinem Leben vieles gemacht, gelernt, begonnen, wieder verlassen und neu entdeckt. Ich war Krankenschwester und habe viele Jahre mit Menschen gearbeitet: in Psychiatrischen Kliniken, in Drogenentzugsstationen, in Hospizen. Ausnahmesituationen und Grenzbereiche waren vertrautes Gebiet.
Ich habe Multimedia-Design gelernt, fotografiert, gemalt und ausgestellt. Ich habe mich mit Heilweisen, Energiearbeit, Meditation, Körperarbeit und Bewusstseinswegen beschäftigt und eine eigene Praxis in Berlin geführt.
Was auf den ersten Blick vielleicht nach verschiedenen Welten aussieht, gehört für mich untrennbar zusammen.
Mich interessiert der Mensch dort, wo er nicht funktioniert. Dort, wo etwas zerbrochen ist. Wo etwas lebendig werden möchte. Wo wir still werden und wieder hören können, was unter all den Vorstellungen, Pflichten und Geschichten eigentlich da ist. Dort, wo die Essenz zum Vorschein kommt.
Ich glaube an die Intelligenz des Körpers und daran, dass wir vieles nicht machen müssen, sondern Bedingungen schaffen können, unter denen sich etwas von selbst wieder erinnert und ordnet.
Mein eigenes Leben hat mir dabei vermutlich mehr beigebracht als jede Ausbildung.
Zweimal bekam ich die Diagnose Brustkrebs. Es gab Untersuchungen, schwerwiegende Entscheidungen, Operationen, Schmerzen und Zeiten, in denen vieles, was vorher selbstverständlich gewesen war, plötzlich keine Bedeutung mehr hatte.
Und gleichzeitig geschah etwas Überraschendes:
Neben allem Schwierigen erlebte ich eine große Zärtlichkeit für das Leben. Einen tiefen Frieden. Eine ungewöhnliche Nähe zu mir selbst und zu etwas, für das ich kaum Worte habe. Vielleicht fallen in solchen Zeiten manche der Schichten weg, mit denen wir uns sonst beschäftigen. Man steht plötzlich näher am Eigensten.
Diese Erfahrung, ebenso wie die Arbeit im Hospiz, hat meinen Blick auf Krankheit, Heilung und Begleitung tief verändert.
Auch heute lebe ich mit einem Körper, der Aufmerksamkeit verlangt. Einem Körper, der nicht immer selbstverständlich mitmacht, der Grenzen setzt und nicht an jedem Tag dieselbe Kraft zur Verfügung stellt. Ich kenne das Gefühl, Dinge zu wollen und zugleich mit den eigenen Möglichkeiten verhandeln zu müssen.
Lange habe ich darin vor allem eine Einschränkung gesehen. Inzwischen interessiert mich eine andere Frage viel mehr:
Wie kann ein sehr lebendiges, sinnliches Leben aussehen, auch wenn der Körper nicht immer so mitmacht wie wir es uns wünschen?
Für mich bedeutet Lebendigkeit nicht, ständig voller Energie zu sein. Sie kann leise sein und zugleich höchst kraftvoll auf energetischer Ebene. Sie kann in einer kleinen Bewegung liegen, in einem Klang, einem tiefen Atemzug, in Berührung, Schönheit, Neugier oder einem Moment wirklicher Gegenwart. Ich habe gelernt, meinem Körper genauer zuzuhören, mit seinen Möglichkeiten zu arbeiten statt ständig gegen seine Grenzen – und immer wieder Wege zurück zu Kraft, Freude und Lebendigkeit zu finden.
Auch das möchte ich weitergeben.
Ich glaube nicht, dass schwierige Erfahrungen „für etwas gut sein müssen“. Aber ich weiß, dass auch mitten in ihnen etwas auftauchen kann, das unversehrt ist: Lebendigkeit. Zärtlichkeit. Humor. Staunen. Eine tiefe Stille. Manchmal auch eine überraschende Wildheit.
Heute möchte ich Räume dafür öffnen.
Räume, in denen du für eine Weile nichts leisten musst. In denen du deinem Körper zuhören, dich bewegen, still werden, dich von Klang berühren lassen oder eine Frage aus einer anderen Perspektive betrachten kannst.
Dabei folge ich keiner starren Methode. Ich arbeite mit dem, was ich über Jahre gelernt und erfahren habe - mit Klang und mit dem Gong, Reiki, Geistiger Wirbelsäulenaufrichtung, Meditation, Verkörperung, Bewegung und auch mit Kartenlegungen, die mehr eine Einladung zum Gespräch sind.
Mindestens ebenso wichtig sind für mich Aufmerksamkeit, Intuition und die Bereitschaft, wirklich hinzuschauen.
Nach vielen Jahren in Berlin, Süddeutschland und der Schweiz lebe ich heute wieder im Norden, in Stralsund, nahe am Meer.
Vielleicht ist auch das ein Teil meiner Arbeit geworden:
immer wieder zurückzukehren.
Zum Körper.
Zur eigenen Wahrnehmung.
Zur Freude.
Zur Stille.
Und zu dem, was in uns ganz und gar lebendig ist.
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Ich hatte viele grossartige L E H R E R.
Dies sind die beiden Menschen, von denen ich die wichtigsten Dinge gelernt und die mein Herz am tiefsten berührt haben:
Benares, ein deutscher Weisheitslehrer
Ailo Gaup, Samischamane aus Norwegen
Mein Dank ist grösser als Worte es sagen können.
A U S B I L D U N G E N :
Jin Shin Jyutsu Practitioner bei
Mona Harris, Chus Arias und Waltraud Riegger-Krause
Klangschalenmassage bei Peter und Emily Hess
Gongspiel und Anahand Gongtraining bei Alexander Renner
Reiki bei Toshi J. Freeman
Reiki und Geistige Wirbelsäulenaufrichtung bei Anette Marahrens